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Unser Verein Vereinsgeschichte

Unsere geschichte

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Geschichte 1915-1932

Um Deutschland tobte der Erste Weltkrieg. Man schrieb das Jahr 1915. Da fanden sich ein Dutzend Männer und erwoge die Gründung eines Fußball-Clubs. Diese Männer, die nun dem Fußball-Club 1915 beitraten, hatten vorher schon in Straßen-Clubs wilde Fußballkämpfe auf dem Gelände an der Baumschule im Kirchwinkel ausgetragen. Nach mehreren Zusammenkünften in der Wartehalle der Straßenbahn am Poeten fand die erste ordentliche Sitzung beim Gastwirt Otto Bremer (heute Gaststätte am Ufer) statt. Dort wurde nun beschlossen, die Gründungsversammlung des Fußball-Clubs 1915 in der Gaststätte Brünger (ehemals Rehrmann) am Vogelsang abzuhalten. Diese fand im September des Jahres 1915 statt, und als erster Vorsitzender wurde der Sportkamerad Gustav Köhler gewählt. Ihm zur Seite standen als Geschäftsführer Erich Pickhardt und als Kassierer Willi Schmidt.

In der Versammlung wurde dem Vorstand aufgetragen, sich um einen geeigneten Sportplatz zu bemühen. Man nahm nun Verbindung zu dem Landwirt vom Rocholz auf, um eine einigermaßen glatte Spielfläche zu bekommen – aber der Landwirt ließ sich auf nichts ein. Einige beherzte Männer stellten einfach gegen den Willen des Landwirts Tore auf und nun konnte gespielt werden. Aber so einfach war das nicht. Fast jedes Mal, eher man anfing zu spielen, mussten die dort weidenden Kühe von der Wiese vertrieben werden. Und auch der Landwirt verjagte des Öfteren unsere Spieler. Viele hatten sich in dieser Zeit gegen den Fußball verschworen.

Das erste Highlight des F.C. 1915 war das schon im Herbst 1915 abgehaltene Sportfest. Es wurden dort die ersten Wettkämpfe ausgetragen, und in finanzieller Hinsicht hatte auch der Verein die ersten Erfolge. Ganze 350,00 Reichs Mark blieben übrig, und nun konnte man zum Kauf von Kluft und Ballmaterial schreiten, damit der Spielbetrieb weiter optimiert werden konnte. Auf diesem ersten Platz am Rocholz wurde nun bis zum Jahr 1919 gespielt.

Im Jahr 1919 wurde vom Vorstand um Aufnahme in den WSV gebeten. Hierzu mussten Verschiedene Probespiele stattfinden, die der Prüfstein sein sollten, ob der F.C. 1915 stark genug sei, in den Verband aufgenommen zu werden. Nach Absolvierung dieser Spiele wurde dem Antrag stattgegeben. Der F.C. 1915 wurde in die C-Klasse eingeteilt. Das erste Spiel war das Meisterschaftsspiel gegen Preußen Hagen. Wie noch heute, so krankte man am Vogelsang auch an Platzschwierigkeiten. Der einzige Ausweg war nun der, dass die nachfolgenden Spiele in Gevelsberg an der Centrale ausgetragen wurden. Dieses blieb aber kein Dauerzustand, und man zog zur Delle, zum Bauer Lipke. Bereits im Jahr 1921 wurde der Spielbetrieb wieder zum Rocholz verlegt. Hier zeigten sich die ersten Erfolge, und man erzwang den Aufstieg zur B-Klasse.

AH 1925
1. Altherren-Mannschaft 1925

Am Rocholz wurde nun bis zum Jahr 1923 gespielt – von da an ging man nun zum Obervogelsang zu Wessel. Die Gaststätte Wessel wurde zum neuen Vereinslokal. Im Jahr 1925 wurde das 10-jährige Vereinsbestehen gefeiert. Im Jahr 1927 errangen wir die B-Meisterschaft und stiegen in die A-Klasse auf.

1MS 1927
1. Mannschaft 1927/1928 als B-Klassenmeister


A-Jugend 1929/1930
V. l.: Begleiter Külpmann, Bröcking, Dürrhammer, Altenhenne, Görigk, Grisel, Loth, Waschinski, Hartmann, Siebert, Marienfeld, Volmer.

Der Platz bei Wessel war von jeder Gastmannschaft wegen der schiefen Lage gefürchtet, und zum anderen entsprach er nicht den vorgeschriebenen Verhältnissen. Auch dort weideten wochentags die Kühe. Man trat nun an den Eigentümer heran, den Platz zu verlängern, was dieser allerdings ablehnte. Es musste ein Ausweg her, und nach langem Suchen fand man den jetzigen Platz an der Post. Im Jahr 1930 wurden die ersten Arbeiten in Angriff genommen. In Zeiten der höchsten Arbeitslosigkeit wurde fast die ganze Instandsetzung in Eigenhilfe vorgenommen. Als Entlohnung wurden kleine Gaben verteilt, die in keiner Weise der eingebrachten Leistung entsprachen. Mancher von unseren älteren Sportkameraden kann ein Lied von dieser anstrengenden Arbeit singen – es wurde mancher Schweißtropfen auf dem Platz an der Post zurückgelassen.


1. Mannschaft 1932 bei der Platzweihe

Im Jahre 1932 fand nun die Einweihung statt. Als Gast wurde der F.C. Union Haspe verpflichtet. An die 3.000 Zuschauerinnen und Zuschauer waren Zeugen der Einweihung, wo der damalige Vereinsführer von Union Haspe, Herr Willi Scheidt, die Weihrede hielt.
 

Geschichte 1933-1945

Der Platz war nun geweiht, aber die Suche nach einem geeigneten Vereinslokal war noch nicht zu Ende. Von der Wirtschaft Heukeroth zog man zu Steffens in der Aske, von dort wieder zu Heukeroth und alsdann zu Bäcker an der Vogelsanger Post – aber auch hier war die Bleibe nicht von langer Dauer. So zog man unter Leitung unseres unvergessenen Torwarts und späteren Vorstandsvorsitzenden, Karl Rettberg, wieder zu Tante Anna Wessel. Dort blühte das Vereinsleben noch einmal richtig auf. Dieses Aufblühen sollte nicht von langer Dauer sein, denn schon wieder wurde zur Wehrmacht gerufen. Viele unserer besten aktiven Spieler wurden eingezogen. Man bereitete sich schon wieder auf einen Krieg vor. Im Jahr 1939 waren nicht mehr viele unter uns. Trotz allem wurde der Spielbetrieb bis zum Jahr 1942 von den Hiergebliebenen aufrechterhalten und sehr gute Spiele geliefert. Aber als auch noch die Letzten einberufen wurden, ruhte der Spielbetrieb bis Kriegsende.

Der Krieg war zu Ende, Deutschland lag zerstört am Boden. Die Menschen wollten wieder etwas anderes sehen und hören – sie wollten wieder Fußball spielen. Da fassten einige der Heimkehrer im Jahr 1945 den Entschluss, den Fußballbetrieb wieder aufzunehmen. Die ersten Spiele fanden statt, und man gründete in Vogelsang von allen Sporttreibenden den TuS Vogelsang. Als Vereinslokal wurde die Gaststätte Heukeroth gewählt. Nach einigen Spielen wurden dann Meisterschaftsspiele ausgetragen. Wir schafften es nach einiger Zeit, in die Bezirksklasse aufzusteigen, mussten aber ein Jahr später den Weg zurück in die Kreisklasse antreten.
 

Geschichte 1946-1964

Im Jahr 1950 feierten wir das 35-jährige Bestehen in der Carl-Heinz-Brandt-Halle in Hagen-Haspe. Der mehrfache deutsche Meister F.C. Schalke 04 war der Gegner.


Edmund Bösebeck (verstorben am 21.3.2008), legendärer Torwart der 1. Mannschaft des TuS Vogelsang in den 50er und 60er Jahren (umrahmt vom Sohn und Enkelsohn, ebenfalls Torwarte).

Wir erlebten in unserem Verein einen Aufstieg und viel Erfolg. Der größte Erfolg nach dem Krieg war wohl die Erringung des Aufstiegs im Jahr 1954 zur Bezirksklasse. Nach schweren Kämpfen hatten wir es endlich geschafft. Bei der Aufstiegsfeier in unserem Vereinslokal gelobten wir zusammenzuhalten, damit der Erfolg, der nach jahrelanger Arbeit endlich da war, möglichst lange unser blieb. Aber das Glück hatte uns schnell wieder verlassen. In diesem Jahr mussten wir den bitteren Weg des Abstiegs in die Kreisklasse antreten.


Knabenmannschaft, Kreismeister von 1955

Die Kameradschaft am Vogelsang blieb trotzdem vorbildlich. Gepaart mit einer guten Jugendarbeit stellte sich bald wieder Erfolg ein.


Meisterschaft 1960/1961, Aufstieg in die Bezirksklasse

Im Spieljahr 1960/61 war es wieder soweit: Der F.C. Vogelsang schaffte erneut den Sprung in die Bezirksklasse.

Die Spieler des TuS Vogelsang aus den 50er/60er Jahren treffen sich noch regelmässig und unternehmen gemeinsam Reisen. U.a. Gustav Göbel, Manfred „Manka“ Refflinghaus, Wilfried Schufft, Edmund Bösebeck, Karl-Heinz Söding, Heinz Röse, Winfried „Korke“ Gräber, Heinz Schmitz, Günter Sondermann, Udo Sondermann, Hans-Günter „Hexe“ Sondermann, Dieter Bartoldus, Bernd Vollmer, Gerd Störring, Horst Spichalski, nicht auf dem Bild: Zipfel Bartoldus.

Namen wie Schöber, Störring, Linnepe, Bösebeck, Gräber, G. Sondermann, G. „Hexe“ Sondermann, Funk, Stender, Schüssler und Spichalski werden auch heute noch mit dem Fußball der 1960er Jahre in Verbindung gebracht

Geschichte 1965-1986



Wir hatten eine gute Truppe. Allerdings zeigte es sich, dass wir für die Bezirksklasse nicht ausgereift waren – in der Kreisklasse allerdings keinen Gegner fürchten mussten. Nach dem erneuten Abstieg schafften in der Meisterschaftsrunde 1964/65 unter Trainer Fischer folgende Spieler den Aufstieg zur Bezirksklasse: Bösebeck, Linnepe, G. Brandstätter, Müller, „Hexe“ Sondermann, Borgmeier, Henning, Spichalski, Vollmer, Störring, Funk, Bendrich, Refflinghaus, Reik, Schöberl, Schilberg und Dabruck.


Obere Reihe: Trainer Fischer, Spielobmann Sack, Begleiter Schmidt, Bösebeck, Linnepe, Brandstätter, Müller, Sondermann, Borgmeier, Vorsitzender Scheerer.
Untere Reihe: Henning, Spichalski, Vollmer, Störring, Funk.
Ferner wirkten mit: Bendrich, Refflinghaus, Reik, Schöberl, Schilberg, Dabruck.

Aber auch diesmal konnte sich unsere Mannschaft nicht lange in der Bezirksklasse halten. Die wechselvollen Entwicklungen gingen weiter. Jetzt jedoch mehr nach unten als nach oben. Der Abstieg in die Kreisliga B war das bittere Los. Rechtzeitig zum 60-jährigen Vereinsjubiläum schaffte die 1. Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga A – gewissermaßen durch die Hintertür. Mit einem Ausscheidungsspiel gegen VfL Gennebreck, sowie der Aufstiegsspiele gegen TuS Holthausen und TuS Ennepetal. Die Erringung der Stadtmeisterschaft war der krönende Abschluss.

In der Saison 1977/78 mussten wir erneut den Weg in die Kreisliga B antreten. Allerdings stimmte die Moral der Truppe um Trainer Engelbert Masuch. Alle Spieler blieben zusammen. Die Zielsetzung hieß: sofortiger Wiederaufstieg.

Was zu Beginn der neuen Saison keiner ahnen konnte: Es wurde eines der erfolgreichsten Jahre in der Vereinsgeschichte. Nicht das gesteckte Ziel, der Wiederaufstieg, sondern die Art und Weise wie die Meisterschaft errungen wurde, ist bemerkenswert. Mit 17 Punkten (!) Vorsprung wurden wir Meister. Den alles überragenden Erfolg konnten die Mannen um Trainer Masuch aber im DFB-Pokal erreichen.

Auf Kreisebene wurden Gegner wie F.C. Lusos (Kreisliga B), Boele-Kabel (Bezirksklasse) und F.C. Schwelm 06 (Bezirksklasse) bezwungen. Auch auf Landesebene konnten zwei Bezirksligisten den Weg unserer Mannschaft nicht stoppen. VfL Winz-Baak und F.C. Beckhausen (Trainer „Schwatte“ Koslowski) hatten gegen uns das Nachsehen. In der sechsten Runde war der TuS Sundern Gegner unserer Elf. Fast hätten die Spieler aus dem Sauerland den Sportplatz am Hundeicken als Verlierer verlassen. Ein für Sundern schmeichelhaftes 1:1 machte ein Wiederholungsspiel in Sundern erforderlich. Zum Spiel ins Sauerland machte sich eine Vielzahl von Anhängern auf den Weg. Mit Bussen und PKW machten sich mehr als 100 Vogelsanger auf den Weg, um unsere Mannschaft zu unterstützen. Mit viel Pech ging dieses Spiel jedoch 0:2 verloren.

In den folgenden Jahren spielten wir immer in der Spitzengruppe der Kreisliga A. Zu einem erneuten Aufstieg reichte es noch nicht. Diesen Aufstieg konnte aber unsere Reserve verbuchen. 1982 schafften Schäufele, Schmidt, Fauteck, Möbus, Utschakowski, Bärenfänger, Lemm, Ristow, Langenbach, U. Möbus, Jung und Reuter unter der Betreuung von Karl-Heinz Söding den Aufstieg in die Kreisliga B.


D-Jugend 1984/1985
stehend von lins: Begleiter Manfred Knoche, Stefan Müller, Stefan Dabruck, Thorsten Knoche, Stefanie Koppe, Rafael Ketzel, Josef Svab und Trainer Bernd Vollmer.
kniend von links: Karl Elmar Frank, Sascha Fells, Matthias Schmauß, Oliver Wichmann, Sascha Knoll und Thorsten Rhöse.

Im Spieljahr 1985/86 war es dann wieder einmal für die erste Mannschaft so weit: F.C. Vogelsang wurde Meister in der Kreisliga A. Aus der Vergangenheit glaubte man gelernt zu haben. Deshalb sollte die Meistermannschaft durch andere Spieler verstärkt werden. Erfolg lässt sich aber nicht erzwingen – dies mussten wir leider allzu schmerzhaft erfahren. Wir mussten wieder einmal einen Abstieg verkraften. Es kam aber noch schlimmer: Auch in der Kreisliga A konnten wir einen weiteren Fall nicht aufhalten. In der Spielzeit 1988/89 reichte es nicht zum Klassenerhalt. D. h. Abstieg in die Kreisliga B.
 

Geschichte 1987-heute



Die Entwicklungen in den 1980er und 1990er Jahren zeigten deutlich, dass das Interesse überall nachgelassen hatte. Auch unser Verein musste dies spüren. Nachdem bereits die Jugendabteilung mit dem F.C. Gevelsberg eine Spielgemeinschaft gebildet hatte, entschlossen sich auch die Mitglieder der Hauptvereine, diesen Schritt zu vollziehen. Bereits im Januar 1989 wurde auf den jeweiligen Jahreshauptversammlungen die Fusion beschlossen. Im Februar 1989 fand dann in der Gaststätte am Ufer (Steller) die Gründungsversammlung statt. Von der Spielzeit 1989/90 an gab es im Ostteil unserer Stadt den F.C. Gevelsberg-Vogelsang 15/49 e. V.

Mit der Fusion hofften wir nun auch auf eine sportlich bessere Zukunft. Unsere Hoffnung ruhte auf einer guten Jugendarbeit. Die Mannschaft um Jugendleiter Uwe Wichmann leistete gute Arbeit. Davon profitierte auch die Seniorenabteilung. Spieler wie Michael Kerkhof, Kai Sandermann, Kai Sondermann – um nur einige zu nennen –, stießen aus der Jugend zum Seniorenkader. Außerdem konnten in der jetzt laufenden Spielzeit mit Andreas Wiesner und Stefan Schüssler aus der A-Jugend-Mannschaft des TuS Ennepetal weitere Eigengewächse des F.C. Gevelsberg-Vogelsang (bis zur B-Jugend spielten die beiden bei uns) in den Kader eingebaut werden.


B-Jugend 1988 - Stadtmeister
hintere Reihe v. l.: Trainer Daniel Zeppa, Keith Klöpping, Martin Hedtmann, Oliver Schäfer, Franco Zeppa, Frank Lange und Trainer Jörg Uttermann.
vordere Reihe v. l.: Manuel Garmeiro, Marc Buschmann, Jens Johnson, Carsten Eckstein, Martin Lepke und Konstantin Kuklidis.


D-Jugend 1989 - Stadtmeister
hintere Reihe v. l.: Arne Hofeditz, Michael Boßlet, Walandi Nicolopaulos, Silke Böhle, Marco Haumann und Trainer Uwe Wichmann.
vordere Reihe v. l.: Lars Beneke, Marco Eckey, Kai Wischmann, Ilhan Tarkin, Halil Gündüz, Nico Kazantzis und Stephan Kuster.

Lief es in der darauf folgenden Saison auch nicht besonders gut (einige Spieler verließen uns in der Saison, z. B. Borgrefe, Dräger, Hapke und Schlotthoff), gelang aber der Start in die darauf folgende Spielzeit mit dem neuen Trainer Rolf Brüninghaus.

Von der damaligen Aufstiegsmannschaft sind noch folgende Spieler im Verein: Günter Nowak (Alt-Herren), Kai Sondermann (1. Mannschaft), Bernd Reinisch (Alt-Herren), Stefan Radtke (Alt-Herren), Volker Alfter, Jürgen Siewert (Alt-Herren) und Lothar Gutzeit (Alt-Herren).
 



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